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Gegründet durch Gründungsversammlung vom 14. Juni 1991
Eingetragen im Vereinsregister des Amtsgerichts Pfaffenhofen/Ilm, Geschäftszeichen  VR 355, 17. Oktober 1991


Vereinssatzung
Lt. Generalversammlung vom 12. April 2002

§ 1. Zweck des Vereins

a) Der Theaterverein „Scheyerer Bühne“ e.V., mit Sitz in Scheyern, verfolgt ausschließlich und
     unmittelbar  gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der
     Abgabenordnung.

b) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

c) Zweck des Vereins ist es, das Laientheater, hierbei insbesondere die Tradition des bayerischen  
    Mundarttheaters, zu erhalten und einer breiten Öffentlichkeit, bevorzugt im Gemeindebereich
    Scheyern,  Nahezubringen. Der Verein ist bestrebt, bayerisches Sprach- und Kulturgut mit Hilfe des   
    Laientheaters zu fördern und zu pflegen.

d) Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Aufführung von Theaterstücken in bayerischem
     Dialekt, sowie die Organisation sonstiger kultureller Veranstaltungen, verwirklicht.

e) Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell neutral. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in
     erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.


§ 2. Verwendung der Vereinsmittel

a) Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder
    des Vereins erhalten keine finanziellen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
    Es darf außerdem keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder
    durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigt werden.

b) Die durchschnittlichen Gesamteinnahmen einer Vorstellung des jährlich dargebotenen großen
    Theaterstücks (Dreiakter in bayerischer Mundart), errechnet aus der Summe der Gesamteinnahmen
    aller betreffenden Vorstellungen, abzüglich der für die Durchführung der Veranstaltung
    unabdingbaren und auf eine Vorstellung anteilig entfallenden Kosten, werden für einen
    gemeinnützigen oder wohltätigen Zweck zur Verfügung gestellt.
    Vorschläge für die Verwendung dieser Mittel können von jedem ordentlichen Vereinsmitglied beim
    Vorstand unterbreitet werden. Die Entscheidung fällt dann beim letzten Treffen des monatlichen
    Theater-Stammtisches vor der Premiere durch Abstimmung der anwesenden Vereins-Mitglieder
    (
einfache Mehrheit).

§ 3. Mitgliedschaft

a) Mitglieder des Vereins können natürliche oder juristische Personen werden, wobei nur Mitglieder
     wahl- oder stimm-berechtigt sind, welche das 18. Lebensjahr vollendet haben.
     Kinder und Jugendliche können ab dem 10. Lebensjahr, mit Einverständnis eines
     Erziehungsberechtigten beitragsfrei, aber mit vollem Versicherungsschutz im Rahmen der
     Vereinsarbeit, der Jugendgruppe des Vereins beitreten.
     Mit Vollendung des 18. Lebensjahres erhalten sie automatisch den Status eines ordentlichen
     Mitglieds mit allen Rechten und Pflichten, sofern die Mitgliedschaft nicht spätestens bis zu diesem
     Termin schriftlich gekündigt wird.
     Die Leitung der Jugendgruppe wird mittels Wahl durch die Mitgliederversammlung einem
     ordentlichen Vereinsmitglied übertragen.
     Dieser Jugendleiter ist automatisch Mitglied der Vorstandschaft und für die Einhaltung der
     Aufsichtspflicht über die jugendlichen Mitglieder gegenüber dem Verein verantwortlich. Für den Fall
     seiner Verhinderung wird durch die Vorstandschaft ein/e Vertreter/in aus den Reihen der
     ordentlichen Vereinsmitglieder zur kommissarischen Übernahme seiner Aufgaben beauftragt.

b) Über die Aufnahme in den Verein entscheidet die Vorstandschaft nach Vorliegen des schriftlichen
     und eigenhändig unterschriebenen Aufnahmeantrages (Beitrittserklärung).

c) Eine evtl. Ablehnung eines Antragstellers ist diesem vom Vorstand schriftlich mitzuteilen.
     Gegen die Ablehnung kann der Antragsteller innerhalb von 4 Wochen die Mitgliederversammlung
     anrufen. Diese entscheidet dann endgültig.

d) Die Mitgliedschaft endet durch schriftliche Austrittserklärung an die Vorstandschaft oder Ausschluss
     nach entsprechendem Vorstandsbeschluss. Sie endet mit Ablauf des Monats, in dem die
     Austrittserklärung beim Vorstand bzw. die Mitteilung des Ausschlusses beim betreffenden Mitglied
     eingegangen ist. Das betroffene Mitglied bleibt zur Zahlung noch ausstehender Beiträge bis zur
     Beendigung der Mitgliedschaft verpflichtet.

e) Der Ausschluss ist unter Angabe von Gründen nur dann möglich, wenn ein Mitglied dem
     Vereinszweck  oder dessen Ansehen in erheblichem Maße geschadet hat oder wenn es mit seinen
     Beitragszahlungen grundlos länger als 1 Jahr im Verzug ist. Gegen einen etwaigen Ausschluss kann
     entsprechend § 3. c) Einspruch eingelegt werden.

§ 4. Rechte und Pflichten der Mitglieder

a) Alle Mitglieder kommen, im Rahmen Ihrer Tätigkeit für den Verein, in den Genuss einer, durch den
     Verein abgeschlossenen Haftpflicht- und Unfallversicherung und können außerdem kostenlose oder
     verbilligte Eintrittskarten für Vereinsveranstaltungen in Anspruch nehmen.

b) Jedes Mitglied ist verpflichtet, im Rahmen seiner Möglichkeiten, für das Erreichen des
     Vereinszwecks zu wirken, die Satzung einzuhalten, ordnungsgemäß gefasste Beschlüsse zu
     beachten und die Mitgliedsbeiträge pünktlich und regelmäßig zu erbringen.

§ 5. Die Organe des Vereins

     Alle, durch die Vereinsorgane gefassten Beschlüsse müssen lt. § 58 Nr. 4 BGB durch den 
     Schriftführerprotokolliert und auf diese Weise beurkundet werden.

Die Organe des Vereins sind:

a) Die Mitgliederversammlung

     Sie ist das oberste Organ des Vereins und findet einmal jährlich statt. Hierzu ist durch öffentliche
     Mitteilung oder schriftlich, mit einer Frist von 7 Tagen und mit Angabe der Tagesordnung,  
     einzuladen. Der Sitzungstag zählt nicht zur Ladungsfrist.

     Aufgaben der Mitgliederversammlung:

     1. Bestimmung der Richtlinien der Vereinsarbeit im folgenden Geschäftsjahr.
     2. Entgegennahme des Geschäfts- und Kassenberichts sowie des Berichtes der Rechnungsprüfer.
     3. Entlastung der Vorstandschaft.
     4. Wahl der Vorstandschaft aus den Reihen der ordentlichen Mitglieder, für die Dauer von
         3 Jahren. Die Wahl erfolgt in geheimer Abstimmung und getrennten Wahlgängen. Wer mehr als
         die Hälfte der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigt, gilt als gewählt.
     5. Wahl der Rechnungsprüfer für die nächsten 3 Jahre.
     6. Genehmigung des Haushaltsplanes.
     7. Behandlung von vorliegenden Anträgen, auch in Bezug auf Satzungsänderungen. Wenn mehr als
         1/5 der ordentlichen Mitglieder dies beantragen, ist innerhalb eines Monats eine außerordentliche
         Mitgliederversammlung einzuberufen. Dazu ist die von den Antragstellern aufgestellte
         Tagesordnung bekannt zu geben.


b) Der Vorstand

     Dieser setzt sich wie folgt zusammen:

     1. Vorsitzender
     2. Vorsitzender
          Kassier
          Schriftführer
          Jugendleiter


     Dem Vorstand stimmberechtigt beigeordnet sind:

      1. Der Spielleiter der jeweils laufenden Produktion.
      2. Der Beauftragte für die Bühnentechnik der jeweils laufenden Produktion.
      3. Der Beauftragte für Werbung und PR der jeweils laufenden Produktion.

      Die Beiordnung zum Vorstand erlischt 4 Wochen nach der letzten Vorstellung
      des betreffenden Stückes.

     Aufgaben des Vorstandes:

     Der Vorstand vollzieht die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und führt die laufenden
     Geschäfte des Vereins. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch mindestens zwei
     Vorstandsmitglieder im Sinne des § 26 BGB vertreten.
     Der Spielleiter ist verpflichtet, Mitarbeiter und Darsteller bevorzugt aus den Reihen der
     ordentlichen Vereinsmitglieder zu berufen. Die Amtszeit des Vorstandes richtet sich nach § 5. a) 4.
     Vor Ablauf der Amtszeit hat rechtzeitig eine Neuwahl im Rahmen der Mitgliederversammlung    
     stattzufinden, wobei eine Wiederwahl des Vorstandes möglich ist.

§ 6. Auflösung des Vereins

a) Die Auflösung des Vereins kann nur durch die Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit der
     anwesenden Mitglieder erfolgen.

b) Zur Abstimmung müssen mindestens 2/3 der stimmberechtigten Mitglieder (§ 3. a) anwesend sein.
     Falls weniger Mitglieder erscheinen, ist mit mindestens vierwöchiger Frist eine neue,  
     außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, die dann mit einer Mehrheit von 2/3 der
     anwesenden Mitglieder entscheiden kann. Darauf ist in der Einladung besonders hinzuweisen.

c) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des
     Vereins an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte
     Körperschaft zwecks Verwendung für Förderung von Kultur und Bildung. Die Entscheidung, um
     welche Körperschaft es sich dabei handeln soll, obliegt der, den Verein auflösenden,
     Mitgliederversammlung.

§ 7. Mitgliedsbeiträge

     Die Mitglieder haben die Mitgliedsbeiträge im ersten Quartal eines jeden Jahres zu entrichten.
     Diese werden jeweils zum 1. Februar abgebucht. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge wird durch die   
     jährliche Mitgliederversammlung festgelegt.